Kinder dazu zu bewegen, sich im Freien aktiv zu beschäftigen, erfordert oft Geschick und Überredungskunst. Schließlich erscheinen dem Nachwuchs Tablet, Spielekonsole oder Computer viel interessanter als Bewegung im Freien. Zeigen Eltern ihren Kindern jedoch, dass Bewegung im Freien nicht nur langweiliges Spazierengehen bedeutet, sind auch sie motivierter. Geocaching ist eine ideale Möglichkeit, um den Nachwuchs zu mehr Aktivität an der frischen Luft zu motivieren.

Mit Geocaching gegen Inaktivität

Eltern des 21. Jahrhundert erinnern sich überwiegend daran, mit ihren Freunden früher im Freien gespielt zu haben. Das Verhalten ihrer eigenen Kinder sieht heute aber ganz anders aus. Insbesondere Stadtkinder üben „Sport und Bewegung“ oft nur am Computer aus. Die Welt von Kindern und Jugendlichen ist damit – von Schule bis Freizeit – quasi zu einer „Sitzwelt“ geworden.

Dass das nicht nur langweilig, sondern auch schlichtweg ungesund ist, ist den meisten Eltern klar. Schließlich fördert ein inaktiver, überwiegend sitzender Lebensstil Übergewicht und das Risiko für Herz-Kreislauf- sowie Diabetes-Erkrankungen.

Grund genug, um den Nachwuchs mit Geocaching zu mehr Aktivität im Freien zu motivieren. Zwar begeistern Kindern und Jugendlichen dabei nicht etwa die interessante Geschichte oder die versteckten Vorteile des Geocachings. Oft ist es eher der Umstand, beim Geocaching selbst ein modernes GPS-Gerät zum Navigieren verwenden zu dürfen, der überzeugend wirkt. Wird das Geocaching dann kindgerecht gestaltet, kommt der Spaß an der Schatzsuche im Freien oft von allein.

Geocaching bringt „unbemerkt“ mehr Aktivität in den Alltag

Wer versucht, seine Kinder mit gutem Zureden oder Druck zu mehr Aktivität im Freien zu bewegen, hat selten Erfolg. Kein Wunder – ist es doch drinnen vor der Spielekonsole viel interessanter, lohnt sich Rausgehen aus Kindersicht wenig. Allerdings wissen die meisten Eltern, dass Bewegung im Freien für die kindliche Entwicklung fundamental wichtig ist. Schließlich ist Aktivität essenziell für Wohlbefinden und Gesundheit. Daher empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Heranwachsenden, sich täglich mindestens 60 Minuten körperlich zu betätigen.

Allerdings wird dieser empfohlene Bewegungsumfang in unseren Breiten nur von wenigen Kindern und Jugendlichen erreicht. Es ist sogar davon auszugehen, dass sich weniger als 30 Prozent der Mädchen und Jungen zwischen 3 und 17 Jahren ausreichend bewegen.

Ist Rausgehen aber keine lästige Pflichtübung, sondern ein Event, fällt Bewegung gleich viel leichter. Machen die Eltern mit und wird die Aktivität dank Geocaching zur spannenden Schatzsuche, lassen sich Bewegungsziele viel leichter erreichen. Die gesundheitlichen Vorteile der Bewegung an der frischen Luft bleiben für Eltern und Kinder dennoch erhalten.

Geocaching für die Gesundheit?

Wer sich für Geocaching interessiert, bei dem steht Spaß meist im Vordergrund. Schließlich wird sich bei jeder Tour darauf fokussiert, den Geocache aufzufinden und Spaß zu haben. Das bedeutet aber nicht, dass Geocaching keine Gesundheitsvorteile für Kinder und Erwachsene mitbringen würde. Diese positiven Nebeneffekte werden bloß oft einfach übersehen.

So dient Geocaching sehr wohl der allgemeinen Gesundheit und dem Wohlbefinden. Es verhilft nämlich auf spielerische Weise zu mehr Bewegung im Freien. Durch die körperliche Aktivität werden zum einen Kalorien verbrannt und Übergewicht vorgebeugt. Zum anderen dient die Bewegung auch dem aktiven Stressabbau und beugt so sogar Depressionen vor. Gleichzeitig fördert die Aktivität Konzentration und Produktivität.

Selbst einen echten Schatz finden – ein Riesenerfolg für Kinder.

Selbst einen echten Schatz finden – ein Riesenerfolg für Kinder.

Ab wann können Kindern geocachen?

Bereits für Kinder ab dem Vorschulalter kann Geocaching eine tolle Möglichkeit sein, um draußen aktiv zu sein. Selbstverständlich können auch kleinere Kinder ihre Eltern bereits begleiten. Den Sinn der Schatzsuche wirklich begreifen können aber meist erst Kinder ab etwa fünf Jahren. Kleinere Kinder hingegen nehmen das Ganze eher als einen Spaziergang wahr.

Hat das Kind das Vorschulalter aber erreicht, kann es das Prinzip einer Schatzsuche und damit das des Geocachings bereits verstehen. Allerdings ist stets etwas Erklärung notwendig, damit der Ausflug sich nicht als Enttäuschung entpuppt. Für Kinder dabei besonders wichtig: Es muss klar sein, dass nicht alle Geocaches stets einen „echten Schatz“ beherbergen. Besonders kleine Caches (Micros) beispielsweise beherbergen regelmäßig keinen Tauschgegenstand. In den Augen eines Kindes kann das durchaus eine herbe Enttäuschung darstellen.

Bei etwas älteren Kindern sind hingegen auch Micros kein Problem. Schließlich sind ältere Kinder bereits dazu in der Lage, den wirklichen Sinn des Cachings zu verstehen: den Spaß an der Schatzsuche.

Tipps zum Geocaching mit Kindern

Ist es gelungen, Kinder und Jugendliche mit Geocaching ins Freie „zu locken“, muss sichergestellt werden, dass der Ausflug zum Erfolg wird. So ist es möglich, den Nachwuchs längerfristig für die Outdoor-Aktivität zu begeistern. Mit etwas Planung und einigen einfachen Tipps lässt sich fast garantieren, dass alle Spaß an der Geocaching-Tour haben:

Kindgerechte Geocaches wählen

Um Kinder nicht sofort zu überfordern, ist es sinnvoll, Geocaches mit niedrigerer Terrainbewertung sowie niedrigem Schwierigkeitsgrad auszuwählen. Schließlich ist der Spaß für den Nachwuchs viel größer, wenn ein Cache selbst gefunden wird. Das Gefühl, einen Schatz ganz alleine gefunden zu haben, bewegt viele Kinder dazu, dauerhaft Spaß am Geocaching zu haben.

Größer ist besser

Gerade kleinere Kinder haben beim Geocaching besonders viel Spaß, wenn sie einen „echten Schatz“ finden können. Den Spaß am Suchen hingegen entdecken meist erst größere Kinder für sich. Bei kleineren Kindern gilt daher: Je größer ein Cache ist, desto besser. Schließlich ist bei einem größeren Cache auch die Wahrscheinlichkeit größer, darin ein kleines Spielzeug oder Ähnliches zu finden. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte daher auf mittlere bis große Geocaches setzen. Allerdings darf nicht vergessen werden, selbst etwas Passendes zum Tauschen mitzubringen.

Erfolge sicherstellen

Gerade für Kinder ist Geocaching ziemlich spaßlos, wenn am Ende der Suche kein Schatz gefunden wird. Jedoch lässt sich nicht garantieren, dass ein gesuchter Geocache in seinem Versteck zu finden ist. Aber es ist möglich, sich abzusichern. So wird es zumindest wahrscheinlicher, dass die Suche zu einem Erfolgserlebnis führt. Möglich ist die Absicherung, wenn die letzten Logs des gesuchten Schatzes überprüft werden. Wurde der Geocache nämlich längere Zeit von niemandem gefunden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er nicht an seinem Platz ist.

Prinzipiell braucht es fürs Geocaching nicht mehr als ein GPS-fähiges Gerät, einen Stift, vielleicht eine Taschenlampe und viel „Gehirnschmalz“. Aber: Mit etwas mehr Ausrüstung kannst du den Spaß auf ein ganz anderes Level heben.

1. Tarnmaterialien

Wie man einen Cache versteckt, haben wir in einem Artikel bereits erklärt. Doch auch wenn es schon knifflig genug sein kann, überhaupt die Location zu finden, so wird der Such-Spaß doch noch größer, wenn der Cache selbst geschickt getarnt ist – eine knallrote Dose in einem Astloch muss man nicht lange suchen, die sieht man schon aus vielen Metern.

Das bringt uns zu Tarnmaterialien. Dingen, durch die der Cache ziemlich unsichtbar wird. Oberste Regel:

Cache-Tarnung funktioniert nur, wenn sie in Form und Farbe
perfekt mit der unmittelbaren Umgebung verschwimmt.

Es bringt beispielsweise gar nichts, einen grüngetarnten Cache an einer stahlgrauen Leitplanken-Rückseite zu befestigen.

Doch was hilft dir beim Cache-Tarnen? Vor allem, sich in die Grundlagen des Tarnens einzulesen. Dazu Equipment:

  • Mit Tarndruck versehenes Tape – sowohl als Klebeband wie als selbsthaftendes Elastikband.
  • Sprüh- und sonstige Farben. Hier kannst du dich für die kleinen Mengen, die man für Caches benötigt, im Modellbau-Fachhandel umsehen, das spart Geld. Habe möglichst viele Farben in diversen Grün-, Grau- und Brauntönen.
  • Stoffstücke aus alten Militäruniformen – eine gebrauchte Armee-Tarnjacke für wenige Euro liefert Material für viele Caches.
  • Dreidimensionales Tarnmaterial, beispielsweise Stücke aus Tarnnetzen – funktioniert besonders gut in Kombination mit den anderen Tarnmöglichkeiten.
  • Langlebige Naturmaterialien – etwa Baumrinde.
  • Künstliche Naturmaterialien. Etwa Schlüsselversteck-„Steine“ aus Kunststoff.

Neben dem Modellbau-Fachhandel findest du solche Dinge im Jagdbedarf und bei Militär/Outdoor-Ausrüstern.

Wichtig ist vor allem, dass du Tarnung spontan und ortsabhängig applizierst. Präpariere einen Cache also nicht zuhause, sondern nimm alle Materialien mit zum Versteck. Schaue dir dort genau an, wie die unmittelbare Umgebung aussieht und tarne ganz individuell. Aber: Auch wenn Blätter, Äste und Gräser, also abgeschnittene „Lebendtarnung“, zunächst genial verbergen, musst du langfristiger denken. Nach wenigen Tagen sind sie verwelkt und stechen hervor.

2. Cache-Cards

Wie oft hast du schon eine Cache-Box geöffnet und festgestellt, dass der Logstreifen vollgeschrieben ist? Und dann? Auf die Rückseite schreiben – falls noch Platz ist.

Viele Caches sind beliebt. Aber sie werden oftmals nicht so gepflegt, wie es deshalb nötig wäre. Daher gibt es eine steigende Zahl von Verfechtern sogenannter Cache-Cards – Geocacher-Sammler- und Visitenkarten. Schön personalisiert, passt in viele Cache-Boxen und sieht besser aus als ein handschriftlicher Eintrag.

Doch woher und was nehmen? Ganz einfach: Normale Visitenkarten – allerdings davon eine etwas speziellere Variante, die aus Kunststoff. Die bleibt auch dann noch beständig, falls die Cache-Box mal einen Wassereinbruch erleben sollte. Bitte besorge genügend Stücke, du solltest nämlich in jeden Cache zwei, drei stecken – dann können andere eine mitnehmen und gegen ihre eigene austauschen.

Wichtig:

  1. Wenn du einen Cache findest, in dem von einer Person nur noch eine Cache-Card steckt, lass diese bitte drin, falls der Finder nicht zusätzlich einen Log-Eintrag hinterlassen hat.
  2. Cache-Cards funktionieren nur durch Tauschen. Nimm also nur Karten mit, wenn du eigene hinterlässt.

Natürlich solltest du darauf nicht zu viel von dir preisgeben. Bedenke immer, dass Caches öffentlich sind. Baue also keine Informationen ein, die du nicht einem Fremden verraten würdest.

3. Cache-Angel

Nicht alle Caches sind so angebracht, dass man sie im Stehen oder durch Bücken und Verrenken erreichen kann. Im Gegenteil, viele Cache-Owner platzieren die Box auch in luftigen Höhen. Die sogenannten Biltema-Caches. Wie daran gelangen? Nein, bitte nicht durch halsbrecherische Kletter-Aktionen.

Sollte durch die Beschreibung des Caches schon abzusehen sein, dass man nicht auf normale Weise herankommt, nimmt der schlauer Geocacher eine Angel mit – allerdings keine, mit der man Fische aus dem Wasser holt. Die ist zu sperrig, um sich damit durchs Unterholz zu bewegen.

Was du brauchst, ist etwas, das sich klein zusammenfalten lässt, sodass man es umhängen oder am Rucksack anbringen kann. Als Ausgangsmaterial eignet sich folgendes:

  • Malerrollen-Teleskopstangen,
  • Sehr lange Selfie-Sticks und
  • Biegsame Stangen von Iglu-Zelten (können mitunter fünf und mehr Meter lang sein).

Vor allem letzteres ist klasse. Die Stangen sind leicht und lassen sich, weil sie innen mit Gummischnur verbunden sind, sehr flexibel aneinanderreihen.

Tipp: Dafür benötigst du kein ganzes Zelt. Frag im Outdoor-Fachhandel nach Ersatzstangen und nimm einfach die längste, die verfügbar ist.

Dann muss an dieser Stange bloß noch ein Haken befestigt werden. Das geht schon ganz niedrigschwellig durch ein Y-förmig gebogenes Stück Draht. Der untere Y-Arm wird mit stabilem Klebeband oder Kabelbindern an der Stange fixiert, mit den beiden oberen Enden kann man den Cache aus seiner Halterung heben.

4. Walkie-Talkies

Es gibt Rätselcaches, die lassen sich nur im Team lösen – und auch nur dann, wenn die Helfer sich an unterschiedlichen Orten befinden. Klar, dafür könnte man das Handy nutzen. Wesentlich simpler und Outdoor-tauglicher sind jedoch Walkie-Talkies.

Die gibt es bei uns in Europa nur in einer Ausführung, dem sogenannten PMR-446 Standard – damit ist der Frequenzbereich gemeint, in dem diese Geräte arbeiten. Bei den hier verkauften Geräten sind 16 Kanäle vorprogrammiert. Du musst dich also nicht mit Frequenzen herumplagen. Die sind ohne Lizenz frei verwendbar, dürfen von jedem erworben und benutzt werden.

Tipp: Inoffiziell hat sich Kanal 2 in Europa als Geocaching-Kanal etabliert. Es kann aber in „Cache-reichen“ Gegenden durchaus sein, dass man sich auf diesem Kanal gegenseitig in die Quere kommt. Das gilt auch deshalb, weil viele andere PMR-Benutzer und -Anwendungen (etwa simple Babyphones) standardmäßig auf die unteren Kanäle eingestellt sind. Einige dich mit deinem Team deshalb auf ein oder besser zwei Ausweichkanäle aus den höheren Bereichen.

Der Vorteil gegenüber dem Handy? Schnellerer Gesprächsaufbau, unabhängig vom Handynetz – und weil selbst Walkie-Talkies von Markenherstellern nur 20, 30 Euro im Set kosten, macht es auch viel weniger aus, wenn mal eins beim Caching zu Bruch geht.

Hast du noch weitere Ausrüstungstipps, die Geocaching noch besser machen? Dann Teile sie doch in den Kommentaren unten!

Mystery Caches bzw. Rätsel Caches sind die Lösung, wenn man zum Geocachen nicht raus darf oder soll. Wie du auf der Karte siehst, gibt es unzählige Rätsel Caches, die man auch von zu Hause aus lösen kann. Die damit gewonnenen Koordinaten kannst du dir dann für die Zeit nach der Krise notieren.

Was sind Mystery Caches bzw. Rätsel Caches?

Bei den blauen Symbolen mit Fragezeichen, handelt es sich um Mystery Caches oder Rätsel Caches. Diese geben nur den ungefähren Standort auf der Karte bekannt, befinden sich aber nicht exakt an den angegebenen Koordinaten. Also einfach zu diesen Koordinaten zu navigieren, bringt dich nicht an’s Ziel.

Um an die finalen Koordinaten zu kommen, muss man in der Regel ein Rätsel lösen, welches du in der Cache-Beschreibung findest.

Wie funktionieren Rätsel Caches? (mit Praxisbeispiel)

Wir haben uns als Beispiel den Cache „Drei (fast) vergessene Helden“ in Wien ausgesucht.

Die Cache-Beschreibung startet hier mit:

Dieser Geocache soll drei Personen würdigen, die leider schon ein wenig in Vergessenheit geraten sind. Die Headerkoordinaten besagen nur, dass der Cache in Wien liegt.

Du findest in der Cache-Beschreibung ein paar Texte zu den Personen und es werden anschließend Fragen gestellt, die wie folgt lauten:

Von welchem, seiner Flagge beraubten Mitstreiter, ist oben die Rede? = A

In welcher Stadt(heutiger Name) liegt der Erzähler begraben? = B

Insgesamt sind vier Fragen zu beantworten und die Buchstaben der Wörter wie üblich in Zahlen umwandeln und addieren (A=1, B=2, Z=26).
Zum Schluss sind die Koordinaten so angegeben:

Begib Dich nun zu N 48° 07.918 + (A*B) und E 016° (C*D) – 3114!

Diese Koordinaten notierst du dir nun und speicherst sie für später ab. Sobald die Ausgangssperren bzw. die Krise wieder vorbei ist, kannst du dich auf dem Weg zu den Cache machen und so zu Hause Vorarbeit leisten.

Beispiel für Rätsel Caches, die dich sicher einige Zeit zu Hause beschäftigen:

Dir sind Rätsel Caches zu langweilig? Erstelle einfach selbst einen Cache.

Wenn du schon alle Rätsel Caches in deiner Umgebung gelöst hast und dich die Quarantäne langsam in den Wahnsinn treibt, erstelle doch einfach selbst einen Rätsel Cache. Überlege dir einen guten Platz für das Versteck, ermittle die Koordinaten und leite daraus ein Rätsel ab.

Was kannst du noch in der Zeit zu Hause machen?

Du kannst auch deine Ausrüstung für die nächste große Geocaching-Tour warten und auf den neuesten Stand bringen. Lade dir z.B. die neuesten Karten auf dein GPS Gerät, bereite Logbücher und Reservedosen vor, sortiere deine Akkus/Batterien aus, usw. usw.

Vielleicht bist du auch schon ambitionierte Geocache und es wird Zeit für deinen ersten oder nächsten Geocache, welchen du kreativ verstecken kannst.

Wir wünschen euch alles Gute in der Zeit und bleibt bitte zu Hause um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren!

 

Die Geocaching Packliste

GPS-Kaufberatung

 

Geocaching sollte immer Spaß machen. Vermeide also die folgenden zehn Fehler, damit du dich auf den wichtigsten Teil konzentrieren kannst – das Finden von Geocaches!

Fehler Nr. 1: Der Stift wird vergessen

Ein klassischer Fehler, der selbst den Besten noch unterläuft! Bewahre einen zusätzlichen Stift in deinem Auto, deiner Jacke oder in der Nähe deines Smartphones auf, damit du immer einen zur Hand hast. Zur Not kannst du auch einen Foto-Log machen, indem du ein Bild vom Logbuch erstellst.

Fehler Nr. 2: Die Cache-Beschreibung wird nicht gelesen

Geocache-Beschreibungen können wichtige Informationen zum Versteck enthalten. Sie können das Gebiet beschreiben, relevante Details mitteilen, TOTT („tools of the trade“ = Tauschgegenstände) auflisten oder subtile Hinweise hinterlassen, um die Suche unterhaltsamer zu gestalten.

Fehler Nr. 3: Die letzte Aktivität wird nicht überprüft

Sieh dir das Aktivitätsprotokoll auf der Cache-Seite an, bevor du dich auf die Suche begibst. Es ist hilfreich zu wissen, ob ein Cache kürzlich gefunden wurde oder eine Reihe von DNFs („Did not Find“) enthält. Die Geocaching-App und die neue Suchkarte zeigen dir beide das letzte gefundene Datum, ohne dass du in die vollständigen Cache-Details klicken musst.

Fehler Nr. 4: Die Geo-Sinne werden nicht verwendet

Geo-Sinne werden im Laufe der Zeit verfeinert, aber sie sind der Schlüssel zum Geocaching! Genauso wie du deiner Intuition vertraust, führen dich Geo-Sinne zum Cache. Du näherst dich zum Beispiel dem Cache und entdeckst einen kleinen Seitenpfad in die richtige Richtung, oder du entdeckst einen kleinen Stapel unnatürlich paralleler Zweige und … der gesuchte Geocache befindet sich tatsächlich direkt darunter!

Fehler Nr. 5: Das Erstellen einer Liste wird vergessen

Listen organisieren dein Geocaching-Leben. Bevor du dich auf den Weg zu einem Abenteuer machst, solltest du dich daran erinnern, eine Liste zu erstellen! Außerdem werden Listen automatisch mit der Geocaching-App synchronisiert, sodass du Änderungen entweder auf der Website oder unterwegs über dein Smartphone vornehmen kannst.

Fehler Nr. 6: CITO (Cache In Trash Out) wird vernachlässigt

Hinterlasse den Pfad immer sauberer als du ihn vorgefunden hast. Bei CITO handelt es sich um ein Event, bei dem Geocacher ein Stück Natur von Müll befreien und als Andenken an die Aktion an dieser Stelle einen Cache legen. Qualitäts-Geocaching geht über den Cache selbst hinaus und wir alle tragen dazu bei, die Umwelt zu schützen und Geocaching für alle zu verbessern.

Fehler Nr. 7: Man vergisst sich abzusichern

Vergewissere dich, dass du jemandem – einem Freund, Partner oder Familienmitglied – mitteilst, wohin du möchtest, wie du erreichbar bist und wann du voraussichtlich wiederkommst. Lege eine Zeitspanne fest und stelle sicher, dass du dich nach deiner Rückkehr zurückmeldest, damit sie sich keine Sorgen machen!

Fehler Nr. 8: Es wird nicht auf die Umgebung geachtet

Es gibt viele Gründe, aufmerksam zu sein: Achte auf Muggel, stelle sicher, dass ausreichend Tageslicht vorhanden ist und zertrample nicht unnötig Pflanzen. Einer der wichtigsten Gründe, wachsam zu bleiben, ist jedoch, dass die Wege anders aussehen, wenn man zurückgeht. Stelle sicher, dass du weißt, aus welcher Richtung du gekommen bist, damit du sicher zurückkehren kannst.

Fehler Nr. 9: Die falschen Schuhe werden getragen

Du könntest versucht sein, deine Flip-Flops oder Sandalen zu tragen – besonders in den wärmeren Monaten, aber diese werden dir nicht viel nützen, wenn du erst einmal unterwegs bist. Du weißt nie, wann sich der vollkommen ebene Pfad in Schlamm verwandelt, steil oder rutschig wird.

Fehler Nr. 10: Man lässt sich den Geocaching-Ausflug durch Fehler ruinieren

Nachdem du nun Möglichkeiten kennst, um Fehler beim Geocachen zu vermeiden, ist es an der Zeit, dir ein Geheimnis zu verraten – wahrscheinlich wird es trotzdem Fehler geben. Der Trick ist, dich davon nicht runterziehen zu lassen. Akzeptiere die Tatsache, dass du nicht immer alles unter Kontrolle und trotzdem viel Spaß haben kannst!

 

Was würdest du dieser Liste noch hinzufügen? Wie bereitest du dich auf Geocaching-Abenteuer vor? Teile es in den Kommentaren!

Geocaching kann deine allgemeine Gesundheit auf vielerlei Weise verbessern. Oft sind wir so darauf konzentriert, den Geocache zu finden, dass wir alle anderen Vorteile und positiven Nebeneffekte übersehen. Hier sind fünf Gründe, warum Geocaching gut für dich ist – angefangen vom Stressabbau bis hin zu mehr Ausgeglichenheit.

Geocaching reduziert Stress

Wie allgemein bekannt ist, kann arbeitsbedingter Stress zu vielen Gesundheitsproblemen beitragen: Depressionen, Angst, Nervosität, Verringerung von Produktivität und Kreativität bis hin zu Herzerkrankungen. Wenn du dir jedoch Zeit für andere Aktivitäten nimmst, wirst du aktiv zum Abschalten und Entspannen angeregt, wodurch sich das Risiko verringert, krank zu werden. Mit Geocaching kannst du die Natur entdecken, die wunderschöne Umgebung, das Abenteuer, und die pure Magie des Draußen seins genießen.

Geocaching hebt deine Stimmung

Sich auf unbekannte Erfahrungen einzulassen, fremde Leute zu treffen und etwas Neues zu lernen, wird in deinem Körper Glückshormone ausschütten und deine Laune positiv beeinflussen. Wie ein Schatzsucher begibst du dich auf Entdeckungsreise und fieberst erwartungsvoll deinem Ziel entgegen. Sobald du den Schatz gefunden hast, wird dich eine Welle der Aufregung überrollen und bereits während du das Logbuch liest und deinen Namen einträgst, wirst du bereits von deinem nächsten Geocaching-Abenteuer träumen.

Geocaching schärft deine Sinne

Studien haben gezeigt, dass es positive Auswirkungen hat, den Geist und das Denkvermögen zu fordern und zu trainieren. Aktivitäten wie Rätsel entschlüsseln und Problemstellungen lösen können zu einer längeren Lebenserwartung, einer besseren Lebensqualität und einer Verbesserung unserer allgemeinen Gesundheit führen. Das Meistern von Mystery Caches und das Kreieren eines eigenen Geocache-Verstecks sind eine großartige Möglichkeit, die Gehirnaktivität zu steigern und diese Fähigkeiten zu verfeinern!

Mit Geocaching besinnen

An den Feiertagen und darüber hinaus ist es allzu einfach, sich in den Haufen materieller Besitztümer und Geschenke zu verlieren. Die Erinnerungen, die am längsten anhalten, stammen jedoch nicht aus der Ansammlung von „Dingen“, sondern aus den Momenten im Leben, in denen wir uns etwas Zeit nehmen, um innezuhalten und nachzudenken. Du wirst es nie bereuen, Zeit damit verbracht zu haben, in der Natur unterwegs zu sein und alles in dich aufzunehmen.

Geocaching macht dich stärker

Abgesehen von den Endorphinen, dem Gewichtsverlust und der gesteigerten Energie durch die Bewegung, macht Geocaching dich auch auf andere Weise stärker. Die Überwindung von Ängsten und Hindernissen steigert die Vorstellung deines Gehirns, wozu du in der Lage bist, und öffnet in Zukunft immer mehr Türen! Beginne womit du möchtest, und arbeite dich vielleicht bis zu einer Wanderung zu einem T4 / T5-Geocache vor.

Hat Geocaching dein Leben zum Besseren verändert oder deine mentalen Fähigkeiten geschärft? Teile deine Geschichten über die Verbesserung deiner Gesundheit durch Geocaching in den Kommentaren unten!