Mystery Caches bzw. Rätsel Caches sind die Lösung, wenn man zum Geocachen nicht raus darf oder soll. Wie du auf der Karte siehst, gibt es unzählige Rätsel Caches, die man auch von zu Hause aus lösen kann. Die damit gewonnenen Koordinaten kannst du dir dann für die Zeit nach der Krise notieren.

Was sind Mystery Caches bzw. Rätsel Caches?

Bei den blauen Symbolen mit Fragezeichen, handelt es sich um Mystery Caches oder Rätsel Caches. Diese geben nur den ungefähren Standort auf der Karte bekannt, befinden sich aber nicht exakt an den angegebenen Koordinaten. Also einfach zu diesen Koordinaten zu navigieren, bringt dich nicht an’s Ziel.

Um an die finalen Koordinaten zu kommen, muss man in der Regel ein Rätsel lösen, welches du in der Cache-Beschreibung findest.

Wie funktionieren Rätsel Caches? (mit Praxisbeispiel)

Wir haben uns als Beispiel den Cache „Drei (fast) vergessene Helden“ in Wien ausgesucht.

Die Cache-Beschreibung startet hier mit:

Dieser Geocache soll drei Personen würdigen, die leider schon ein wenig in Vergessenheit geraten sind. Die Headerkoordinaten besagen nur, dass der Cache in Wien liegt.

Du findest in der Cache-Beschreibung ein paar Texte zu den Personen und es werden anschließend Fragen gestellt, die wie folgt lauten:

Von welchem, seiner Flagge beraubten Mitstreiter, ist oben die Rede? = A

In welcher Stadt(heutiger Name) liegt der Erzähler begraben? = B

Insgesamt sind vier Fragen zu beantworten und die Buchstaben der Wörter wie üblich in Zahlen umwandeln und addieren (A=1, B=2, Z=26).
Zum Schluss sind die Koordinaten so angegeben:

Begib Dich nun zu N 48° 07.918 + (A*B) und E 016° (C*D) – 3114!

Diese Koordinaten notierst du dir nun und speicherst sie für später ab. Sobald die Ausgangssperren bzw. die Krise wieder vorbei ist, kannst du dich auf dem Weg zu den Cache machen und so zu Hause Vorarbeit leisten.

Beispiel für Rätsel Caches, die dich sicher einige Zeit zu Hause beschäftigen:

Dir sind Rätsel Caches zu langweilig? Erstelle einfach selbst einen Cache.

Wenn du schon alle Rätsel Caches in deiner Umgebung gelöst hast und dich die Quarantäne langsam in den Wahnsinn treibt, erstelle doch einfach selbst einen Rätsel Cache. Überlege dir einen guten Platz für das Versteck, ermittle die Koordinaten und leite daraus ein Rätsel ab.

Was kannst du noch in der Zeit zu Hause machen?

Du kannst auch deine Ausrüstung für die nächste große Geocaching-Tour warten und auf den neuesten Stand bringen. Lade dir z.B. die neuesten Karten auf dein GPS Gerät, bereite Logbücher und Reservedosen vor, sortiere deine Akkus/Batterien aus, usw. usw.

Vielleicht bist du auch schon ambitionierte Geocache und es wird Zeit für deinen ersten oder nächsten Geocache, welchen du kreativ verstecken kannst.

Wir wünschen euch alles Gute in der Zeit und bleibt bitte zu Hause um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren!

 

Die Geocaching Packliste

GPS-Kaufberatung

 

Geocaching sollte immer Spaß machen. Vermeide also die folgenden zehn Fehler, damit du dich auf den wichtigsten Teil konzentrieren kannst – das Finden von Geocaches!

Fehler Nr. 1: Der Stift wird vergessen

Ein klassischer Fehler, der selbst den Besten noch unterläuft! Bewahre einen zusätzlichen Stift in deinem Auto, deiner Jacke oder in der Nähe deines Smartphones auf, damit du immer einen zur Hand hast. Zur Not kannst du auch einen Foto-Log machen, indem du ein Bild vom Logbuch erstellst.

Fehler Nr. 2: Die Cache-Beschreibung wird nicht gelesen

Geocache-Beschreibungen können wichtige Informationen zum Versteck enthalten. Sie können das Gebiet beschreiben, relevante Details mitteilen, TOTT („tools of the trade“ = Tauschgegenstände) auflisten oder subtile Hinweise hinterlassen, um die Suche unterhaltsamer zu gestalten.

Fehler Nr. 3: Die letzte Aktivität wird nicht überprüft

Sieh dir das Aktivitätsprotokoll auf der Cache-Seite an, bevor du dich auf die Suche begibst. Es ist hilfreich zu wissen, ob ein Cache kürzlich gefunden wurde oder eine Reihe von DNFs („Did not Find“) enthält. Die Geocaching-App und die neue Suchkarte zeigen dir beide das letzte gefundene Datum, ohne dass du in die vollständigen Cache-Details klicken musst.

Fehler Nr. 4: Die Geo-Sinne werden nicht verwendet

Geo-Sinne werden im Laufe der Zeit verfeinert, aber sie sind der Schlüssel zum Geocaching! Genauso wie du deiner Intuition vertraust, führen dich Geo-Sinne zum Cache. Du näherst dich zum Beispiel dem Cache und entdeckst einen kleinen Seitenpfad in die richtige Richtung, oder du entdeckst einen kleinen Stapel unnatürlich paralleler Zweige und … der gesuchte Geocache befindet sich tatsächlich direkt darunter!

Fehler Nr. 5: Das Erstellen einer Liste wird vergessen

Listen organisieren dein Geocaching-Leben. Bevor du dich auf den Weg zu einem Abenteuer machst, solltest du dich daran erinnern, eine Liste zu erstellen! Außerdem werden Listen automatisch mit der Geocaching-App synchronisiert, sodass du Änderungen entweder auf der Website oder unterwegs über dein Smartphone vornehmen kannst.

Fehler Nr. 6: CITO (Cache In Trash Out) wird vernachlässigt

Hinterlasse den Pfad immer sauberer als du ihn vorgefunden hast. Bei CITO handelt es sich um ein Event, bei dem Geocacher ein Stück Natur von Müll befreien und als Andenken an die Aktion an dieser Stelle einen Cache legen. Qualitäts-Geocaching geht über den Cache selbst hinaus und wir alle tragen dazu bei, die Umwelt zu schützen und Geocaching für alle zu verbessern.

Fehler Nr. 7: Man vergisst sich abzusichern

Vergewissere dich, dass du jemandem – einem Freund, Partner oder Familienmitglied – mitteilst, wohin du möchtest, wie du erreichbar bist und wann du voraussichtlich wiederkommst. Lege eine Zeitspanne fest und stelle sicher, dass du dich nach deiner Rückkehr zurückmeldest, damit sie sich keine Sorgen machen!

Fehler Nr. 8: Es wird nicht auf die Umgebung geachtet

Es gibt viele Gründe, aufmerksam zu sein: Achte auf Muggel, stelle sicher, dass ausreichend Tageslicht vorhanden ist und zertrample nicht unnötig Pflanzen. Einer der wichtigsten Gründe, wachsam zu bleiben, ist jedoch, dass die Wege anders aussehen, wenn man zurückgeht. Stelle sicher, dass du weißt, aus welcher Richtung du gekommen bist, damit du sicher zurückkehren kannst.

Fehler Nr. 9: Die falschen Schuhe werden getragen

Du könntest versucht sein, deine Flip-Flops oder Sandalen zu tragen – besonders in den wärmeren Monaten, aber diese werden dir nicht viel nützen, wenn du erst einmal unterwegs bist. Du weißt nie, wann sich der vollkommen ebene Pfad in Schlamm verwandelt, steil oder rutschig wird.

Fehler Nr. 10: Man lässt sich den Geocaching-Ausflug durch Fehler ruinieren

Nachdem du nun Möglichkeiten kennst, um Fehler beim Geocachen zu vermeiden, ist es an der Zeit, dir ein Geheimnis zu verraten – wahrscheinlich wird es trotzdem Fehler geben. Der Trick ist, dich davon nicht runterziehen zu lassen. Akzeptiere die Tatsache, dass du nicht immer alles unter Kontrolle und trotzdem viel Spaß haben kannst!

 

Was würdest du dieser Liste noch hinzufügen? Wie bereitest du dich auf Geocaching-Abenteuer vor? Teile es in den Kommentaren!

Geocaching kann deine allgemeine Gesundheit auf vielerlei Weise verbessern. Oft sind wir so darauf konzentriert, den Geocache zu finden, dass wir alle anderen Vorteile und positiven Nebeneffekte übersehen. Hier sind fünf Gründe, warum Geocaching gut für dich ist – angefangen vom Stressabbau bis hin zu mehr Ausgeglichenheit.

Geocaching reduziert Stress

Wie allgemein bekannt ist, kann arbeitsbedingter Stress zu vielen Gesundheitsproblemen beitragen: Depressionen, Angst, Nervosität, Verringerung von Produktivität und Kreativität bis hin zu Herzerkrankungen. Wenn du dir jedoch Zeit für andere Aktivitäten nimmst, wirst du aktiv zum Abschalten und Entspannen angeregt, wodurch sich das Risiko verringert, krank zu werden. Mit Geocaching kannst du die Natur entdecken, die wunderschöne Umgebung, das Abenteuer, und die pure Magie des Draußen seins genießen.

Geocaching hebt deine Stimmung

Sich auf unbekannte Erfahrungen einzulassen, fremde Leute zu treffen und etwas Neues zu lernen, wird in deinem Körper Glückshormone ausschütten und deine Laune positiv beeinflussen. Wie ein Schatzsucher begibst du dich auf Entdeckungsreise und fieberst erwartungsvoll deinem Ziel entgegen. Sobald du den Schatz gefunden hast, wird dich eine Welle der Aufregung überrollen und bereits während du das Logbuch liest und deinen Namen einträgst, wirst du bereits von deinem nächsten Geocaching-Abenteuer träumen.

Geocaching schärft deine Sinne

Studien haben gezeigt, dass es positive Auswirkungen hat, den Geist und das Denkvermögen zu fordern und zu trainieren. Aktivitäten wie Rätsel entschlüsseln und Problemstellungen lösen können zu einer längeren Lebenserwartung, einer besseren Lebensqualität und einer Verbesserung unserer allgemeinen Gesundheit führen. Das Meistern von Mystery Caches und das Kreieren eines eigenen Geocache-Verstecks sind eine großartige Möglichkeit, die Gehirnaktivität zu steigern und diese Fähigkeiten zu verfeinern!

Mit Geocaching besinnen

An den Feiertagen und darüber hinaus ist es allzu einfach, sich in den Haufen materieller Besitztümer und Geschenke zu verlieren. Die Erinnerungen, die am längsten anhalten, stammen jedoch nicht aus der Ansammlung von „Dingen“, sondern aus den Momenten im Leben, in denen wir uns etwas Zeit nehmen, um innezuhalten und nachzudenken. Du wirst es nie bereuen, Zeit damit verbracht zu haben, in der Natur unterwegs zu sein und alles in dich aufzunehmen.

Geocaching macht dich stärker

Abgesehen von den Endorphinen, dem Gewichtsverlust und der gesteigerten Energie durch die Bewegung, macht Geocaching dich auch auf andere Weise stärker. Die Überwindung von Ängsten und Hindernissen steigert die Vorstellung deines Gehirns, wozu du in der Lage bist, und öffnet in Zukunft immer mehr Türen! Beginne womit du möchtest, und arbeite dich vielleicht bis zu einer Wanderung zu einem T4 / T5-Geocache vor.

Hat Geocaching dein Leben zum Besseren verändert oder deine mentalen Fähigkeiten geschärft? Teile deine Geschichten über die Verbesserung deiner Gesundheit durch Geocaching in den Kommentaren unten!