Die Vorteile von Outdoor-GPS-Geräten gegenüber Smartphones liegen klar auf der Hand:

  • sehr lange Betriebsdauer (~20h)
  • wechselbare Batterien/Akkus (z.B. Standard-Batterien AA Mignon)
  • absolut wetterfest und stoßfest
  • Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung problemlos ablesbar
  • Zuverlässiger Empfang und Kartendarstellung im Gelände (ohne Handynetz)
  • im Winter ist das Gerät mit Handschuhen bedienbar
  • uvm.

Prinzipiell kann man sich bei der Entscheidung auf den größten Outdoor-GPS-Hersteller GARMIN beschränken, da die Auswahl an Karten und Zubehör hier am größten ist. Bei GARMIN gibt es Modelle mit einer kompletten Geocaching-Integration.
Wichtig: Egal für welches Gerät du dich entscheidest, ein magnetischer Kompass ist fast Pflicht, da die Genauigkeit damit extremst verbessert wird.

Die Anschaffung eines GPS-Gerätes beschränkt sich dann übrigens nicht nur rein auf Geocaching. Man kann es dann auch für folgende Aktivitäten zur Navigation nutzen:

  • Fahrradtouren bzw. MTB-Touren
  • Motorradnavigation (mit Straßenkarte)
  • 4×4 und Allrad
  • Orientierung beim Wandern
  • Bootsnavigation (es gibt auch Seekarten mit Untiefen)
  • uvm.

Für Einsteiger (ohne magn. Kompass)

Garmin eTrex 10 – Günstigstes Gerät
Garmin eTrex Touch 25 – Neuestes Einsteiger-Modell von Garmin

Ein magnetischer Kompass kann die Richtung auch anzeigen, wenn man sich nur am Stand dreht. Bei Geräten ohne magn. Kompass, muss man sich einige Meter in eine Richtung bewegen, damit sich die Karte optimal ausrichtet. Wir empfehlen somit ein Gerät mit eingebautem Kompass, da es die Suche auf den letzten Metern enorm erleichtert:

Für ambitionierte Geocacher

Garmin Oregon 700 – unsere Empfehlung (optimal zum Wandern)
Garmin eTrex Touch 35 – bestes Preis/Leistungs Verhältnis (optimal für Radtouren)

Für Heavy User

Garmin GPSmap 64s – das robuste Profi-Alpingerät (z.B. Bergrettung, Militär, Skitouren, etc.)
Garmin Montana – riesiges Display (auch für Motorrad-Navigation bestens geeignet)

Welche Akkus?

Wir haben über die Jahre wirklich viele Akkus bzw. so gut wie jeden Hersteller ausgiebig getestet und können ein Modell absolut empfehlen:

Lass dich nicht nur durch die angegebene Kapazität (in „mAh“) täuschen. Akkus, die über eine enorm hohe Kapazität verfügen, haben oft eine sehr negative Selbstentladung d.h. die Akkus sind innerhalb kürzester Zeit leer, wenn du sie nicht benutzt.

Bei den Panasonic eneloop Pro ist die Selbstentladung sehr niedrig. Du kannst die Akkus auch einfach mal ein halbes Jahr liegen lassen und sie sind dann immer noch nahezu komplett voll. Auch die angegebene Kapazität wird im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern eingehalten und ist realistisch. Auch bei Kälte funktionieren sie immer noch zuverlässig, wo viele andere Modelle schon früher die Kapazität verlieren.

Kartenmaterial für GARMIN

Es gibt Outdoor-Vektor-Karten, Rasterkartenunterstützung (z.B. eigene, gescannte Karten) und man kann die GPS-Geräte sogar mit einer routingfähigen Straßenkarte aufrüsten (Garmin CityNavigator). Je nachdem, wofür du dein Gerät einsetzen willst, wählst du die richtige Karte aus.

Für Geocaching empfiehlt sich in der Praxis die Garmin Topo TransAlpin (routingfähige Outdoor Karte) und in vielen Fällen auch die Garmin CityNavigator Straßenkarte.

Alternativ kannst du auch kostenlose Karten nutzen (Stichwort „OSM“), aber in diesem Fall solltest du dich schon länger mit der Materie auseinandersetzen. Kostenlose Karten gibt es unter anderem auf openmtbmap.org

Es gibt aber auch schon sehr gute Karten von Drittherstellern, die auf den freien OSM-Karten basieren. Oft sind diese sogar genauer, als die originalen Karten von Garmin, da hier in Regel private Forstwege nicht eingezeichnet sind.
Wir haben die Outdoor-Karte von Kartenmanufaktur getestet und konnten keine Probleme feststellen. Mit einem Preis von rund 50 Euro, ist diese auch absolut in Ordnung.

Fazit: GPS für Geocaching

Je nach Budget, können wir diese drei Sets empfehlen:

Für die Modelle der eTrex, Oregon und GPSmap-Serie, gibt es auch noch eine passende Fahrradhalterung. Somit kannst du dein GPS-Gerät auch bei der nächsten Fahrradtour einsetzen.

Hast du noch Fragen?

Wir haben über 12 Jahre Erfahrung mit GPS-Geräten und Navigation im Gelände. Wenn du also Fragen hast, oder dir etwas unklar ist, kannst du uns gerne kontaktieren: Zum Kontaktformular

Es ist ja nicht ganz so leicht, ein Geschenk für Geocacher zu finden, aber hier haben wir für dich ein paar Inspirationen gesammelt:

1. Für Verliebte: Geocaching Türschild

Eine edle Schiefertafel für die Eingangstür mit der Aufschrift: „Hier wohnt ein Geocacher mit dem Schatz seines Lebens“.
Geocaching Türschild – € 19,99

2. UV Taschenlampe

Im Winter ist die Hochsaison der UV-Caches. Damit du die geheimen UV-Zeichen und Schriften sichtbar machen kannst, empfiehlt sich eine vernünftige UV-Taschenlampe.
UV Taschenlampe – € 12,99

3. Unglaublich hilfreich: Teleskopleiter

Ambitionierte Geocacher macht man mit einer Teleskopleiter überglücklich. Diese kann man einfach immer im Kofferraum mitnehmen und muss sich keine Sorgen mehr um höher gelegene Caches machen. Natürlich auch für zu Hause extrem praktisch und platzsparend.
Teleskopleiter mit 2,0m – € 55,90

4. Für Verstecker: 41 Teile Geocaching Set um 35 Euro

Damit kannst du jeden Geocacher glücklich machen. Nanos, Micros, Petlinge, Logbücher, uvm. Eigentlich ist hier alles enthalten, was man für das Verstecken eines Caches benötigt.
Geocaching Set – € 34,99

5. Allwetter-Kugelschreiber mit Drucklufttechnik

Regelmäßig muss man seine Einträge bei niedrigen Temperaturen oder auf feuchte Logbücher schreiben. Wenn normale Kugelschreiber oder Faserstifte versagen, kommt dieser Allwetter-Stift zum Einsatz.
INKA Pen – € 15,99

6. LED Lenser H3 Stirnlampe / LED Lenser P7

Ohne Taschenlampe kommt man als Geocacher nicht weit. Es stellt sich nun nur die Frage, ob man eher Stirnlampen oder normale Stablampen bevorzugt. Zwei hervorragende Modelle sind die Stirnlampe von Petzl bzw. die P7-Lampe von LED Lenser.
LED Lenser H3 Stirnlampe – € 22,00
LED Lenser P7 Stablampe – € 46,50

7. Garmin Oregon 700 GPS

Wenn dein Budget keine Rolle spielt ist das Garmin Oregon 700 GPS-Gerät das ultimative Geschenk für Geocacher. Unserer Meinung nach (und nach vielen vielen Tests) das beste GPS-Gerät für Geocaching.
Garmin Oregon 700

8. Smartphone Handschuhe (nie mehr kalte Finger beim Tippen)

Wer nicht in der glücklichen Lage ist, einen Oregon 600 zu besitzen (ja, den kann man mit dünnen Handschuhen bedienen), sollte sich Handschuhe speziell für Smartphones zulegen. In den Fingerspitzen sind kleine Metallfäden eingewebt und man kann somit problemlos Touchscreens bedienen.
Smartphone Handschuhe – € 9,95

9. Leatherman Super Tool

Man kommt immer wieder in Situationen, wo ein Deckel klemmt, etwas zu schrauben ist oder man irgendwo mal ein Messer benötigt. Mit DEM Leatherman-Ur-Modell „Super Tool“ hast du alles dabei, was du benötigst inklusive 25 Jahre Garantie.
Leatherman Super Tool – € 89,00

10. Travel Bug Autoaufkleber mit Code

Vor allem Autoaufkleber sind eine spannende Sache wenn du spontan eine E-Mail erhältst, dass jemand wieder den Travel Bug auf deinem Auto gesehen und geloggt hat. Nachdem du dich damit auch als Geocacher outest, wirst du z.B. auf Parkplätzen auch öfters von anderen Geocachern angesprochen.
Travel Bug Autoaufkleber – € 13,99

Die Überschrift klingt verlockend und unglaubwürdig zugleich. Es gibt aber tatsächlich Karten, die du kostenlos (und natürlich legal) für dein Garmin GPS nutzen kannst.

Kommerzielle Karten: Warum so teuer?

Karten zu erstellen ist mit einem enormen Aufwand verbunden und verschlingt unheimlich viel Zeit. Es gibt ein paar große Kartenhersteller (z.B. Navteq oder Tele Atlas), die Grunddaten zur Verfügung stellen, aber diese müssen auch meist händisch erstellt werden. Das geschieht nicht automatisch, sondern die Strecken müssen tatsächlich mit dem Auto abgefahren werden. Wenn man die Karte nun auch noch mit zusätzlichen Infos wie Sehenswürdigkeiten, Parkplätzen, Geschwindigkeitsinformationen, etc. aufwertet, wird es doch eine erhebliche Datenmenge.

Bei Outdoor- bzw. Wanderkarten wird die Sache noch komplizierter, da auch Höhendaten und Gelände-/Wegstruktur dazu kommen. Außerdem gibt es viel mehr Lizenzgeber, die man berücksichtigen muss (GIS, Alpenvereine, etc.), wo jeder Datenlieferant ebenfalls eine Lizenzgebühr an den Kartenhersteller verrechnet.

Die originalen Karten von Garmin

Outdoor- und Wanderkarten:

Straßenkarten:

Warum gibt es kostenlose Garmin Karten?

Nennen wir es das „Wikipedia“-Prinzip. Wikipedia ist ein freies Online-Lexikon, wo jeder (auch du) Inhalte hinzufügen und bearbeiten kann. Fast jeder ist in irgendeinem Bereich ein kleiner Experte und kann somit seinen Teil zum Lexikon beitragen, falls darüber noch nicht geschrieben wurde. Durch tausende, freiwillige „Autoren“, die ohne jegliche Gegenleistung Artikel auf Wikipedia online stellen, entstand diese umfangreiche und qualitativ hochwertige Sammlung an Informationen. Das gedruckte Lexikon ist somit nahezu ausgestorben.

Für Landkarten gibt es auch ein ähnliches Projekt und nennt sich „openstreetmap“ (OSM). Jeder kann zu dieser weltweiten Karte Daten hinzufügen, bearbeiten und somit zur ständigen Verbesserung beitragen.

Openstreetmap in der Praxis

Wenn du feststellst, dass irgendeine Nebenstraße in deiner Umgebung nicht in der OSM-Karte zu finden ist, schnappst du dir dein GPS Gerät und fährst mit eingeschaltetem GPS-Tracking (Track-Aufzeichnung) die Strecke ab. Zu Hause lädst du diesen Track bzw. Teilabschnitt von deinem GPS-Gerät auf die OSM-Karte hoch und benennst die Straße. Schon hast du ein fehlendes Stück hinzugefügt. Du kannst auch einzelne Standorte (POIs) wie Bankomaten, Notrufsäulen, Gasthäuser und Hotels hinzufügen.

Nachdem das extrem viele Leute machen, ist die OSM-Karte schon sehr gut abgedeckt und wird täglich detaillierter. Im Gegensatz zu kommerziellen Karten, wo bezahlte Mitarbeiter Karten erstellen, geschieht das bei der OSM-Karte ehrenamtlich. Deswegen ist die Karte kostenlos.

Großer Vorteil: in der kostenlosen OSM-Karte sind oft auch „geheime“ Wege oder private Forststraßen zu finden, die man zwar zum Wandern benutzen darf, aber nicht in einer offiziellen Karten eingezeichnet sind.

Kostenlose Karte für das eigene Garmin Geräte nutzen

Jetzt geht es darum, diese Karte auf dein Garmin GPS-Gerät zu laden. Mittlerweile gibt es schon Karten, die direkt im Garmin-Format zur Verfügung stehen und somit direkt auf GPS-Gerät geladen werden können.

Unser Empfehlungen:

Spezialkarten:

Zu kompliziert? Es gibt auch fertige Speicherkarten

Wenn man sich mit dem Thema nicht tagelang befassen will, kann man auch auf fertige Speicherkarten zurückgreifen, die schon optimal für das jeweilige Garmin-GPS-Gerät aufbereitet sind.

Man erhält eine Speicherkarte, die man direkt in das GPS-Gerät steckt und fertig.

Für Garmin Outdoor Geräte

Kompatibel mit allen Garmin-Outdoor-Geräten wie z.B. Oregon, eTrex, GPSmap, Montana, etc.:

Hast du noch Fragen?

Wir haben über 12 Jahre Erfahrung mit GPS-Geräten und Navigation. Wenn du also Fragen hast, oder dir etwas unklar ist, kannst du uns gerne kontaktieren: Zum Kontaktformular

 

 

Das neue Outdoor-Flaggschiff von GARMIN, das Oregon 700 hatte Gelegenheit sich im rauen Gelände zu bewähren. Zeit für ein erstes Resümee.

Garmin Oregon 700 Testbericht

Dass ein modernes GPS-Gerät hinreichend genau und schnell die Position anzeigen soll setze ich mal voraus. Spannender für mich war schon eher die Frage nach der Ablesbarkeit des Touch-Displays bei direktem Sonnenlicht. Das gute alte Tastenmodell 60CSx von Garmin, welches eine hervorragende Ablesbarkeit hatte dient dabei als Messlatte und Referenz.

Die VerpackungundZubehör des Garmin Oregon 700 ist wie üblich bei Garmin etwas spartanisch. Ein handelsübliches USB-Kabel zum Verbinden des Oregon 700 mit dem PC oder MAC, eine Kurzanleitung und Gott sei Dank auch eine Gürtelhalterung mit Karabiner. Übrigens die gleiche wie für das GPSmap 64 oder eTrex-Geräte. „Spartanisch“ bedeutet aber nicht unbedingt „schlecht“. Warum für Zubehör zahlen das man vielleicht nicht benötigt?
Eines braucht das Oregon aber in jedem Fall zusätzlich – eine vernünftige TOPO-Karte. Zum Testen wurde umgehend die TOPO TransAlpin Wanderkarte in den vorhandenen microSD-Kartenslot gesteckt, zwei vollgeladene AA-Akkus dazu, Gürtelclip dran und ab ins Gelände ohne großartige weitere Vorbereitung, ab ins Grazer Bergland.

Anmerkung: Als Akku habe ich eneloop Pro verwendet. Früher noch unter dem Herstellernamen „Sanyo“, tragen die Akkus mittlerweile selbstbewusst den Namen der Mutterfirma „Panasonic“.

Straßenrouting ist natürlich wie auch bei anderen Outdoor-Geräten von Garmin weiter an Bord und funktioniert anstandslos. Abbiegeanweisungen per (deaktivierbarem) Piepston, Text und Pfeilen.

Garmin Oregon 700 – Display

Wie gut ist das Display nun wirklich? Der Himmel war wolkenlos – ideale Testbedingungen.
Die Auflösung von 240 x 400 Pixel (gleiche Werte wie bei den Vorgängermodellen) erscheint für heutige Verhältnisse erst mal wenig. Sie reicht aber in der Praxis mehr als aus. Weniger Pixel heißt prinzipbedingt auch bessere Ablesbarkeit bei Sonnenlicht.

Und diese ist beim Oregeon 700 hervorragend. Auch und gerade ohne Hintergrundbeleuchtung. Vergleichbar in etwa mit den Tastengeräten 60CSx, 64s oder einem Gerät der eTrex-Serie und deutlich besser als z.B. ein Oregon 450.
Das Display ist wie beim Vorgänger Oregon 600  aus Glas gefertigt und nicht aus Plastik. Ich nehme an, hier kommt das robuste „Gorillaglas“ das man von Smartphones kennt zum Einsatz. Nötig ist das sicher deshalb, da der nun kapazitive Touchscreen auch exakt so zu bedienen ist wie eben der eines Smartphones. Ein leichtes Darüberstreichen reicht, Druck ist nicht nötig.
Ein Vorteil des Glases ist sicher die Resistenz gegen Kratzer. Eine Schutzfolie halte ich für überflüssig, stellt aber zumindest kein Hindernis dar. Wie hoch die Zerbrechlichkeit ist wird sich erst weisen müssen. Ein Fall direkt auf einen Stein mit dem Display voran sollte man sicher vermeiden.

Das Oregon beherrscht nun auch Multi-Touch-Eingaben. Was sich wie eine Spielerei liest ist in der Praxis gar nicht so schlecht. Karten lassen sich zum Beispiel mit zwei Fingern einfach drehen oder mit der gewohnten Gestik zoomen.
Der Bildschirm ließ sich im Test auch mit dünnen Fingerhandschuhen gut bedienen.

Gehäuse, Formfaktor und Tasten

Das Oregon 700 wirkt eleganter als seine Vorgänger der 4xx-Serie, da es flacher gebaut ist. Die Verarbeitung scheint hochwertig und robust, was nicht Display ist wurde gummiert. Während einer Wanderung kann man es getrost im Hosensack tragen.
Seitlich sind zwei robuste Tasten eingelassen, die frei mit verschiedenen Funktionen belegt werden können. Ein kurzer Druck kann so zum Beispiel der Befehl zum Markieren eines Geländepunktes sein, ein langer Druck bringt einen zur Übersicht seiner Geocaches, zwei Mal tippen könnte wenn man will das Hauptmenü öffnen. Wie erwähnt, alles frei programmierbar.

Oberfläche und Menüführung

Generell ist das Garmin Oregon 700 an allen Ecken und Enden an die eigenen Wünsche adaptierbar. Symbole lassen sich aus- und einblenden und wie auf einem Smartphone von und nach allen Ecken verschieben. Sogar neue Symbole („Kurzbefehle“ nennt das Garmin) die ansonsten nur schwer erreichbare Funktionen aufrufen können erstellt werden. Ein Symbol um den aktiven Track anzuzeigen nötig? Kein Problem.

So gut wie jeder erdenkliche Messwert kann an unterschiedlichen Stellen als Datenfeld eingeblendet werden. Kalorienverbrauch, Herzfrequenz, Sinkgeschwindigkeit und Höhe über Grund zum Paragleiten auf der Kompasseite? Auch kein Problem.

Allerdings sollte man sich schon ein wenig mit dem Gerät beschäftigen, ansonsten könnte es sein, dass man sich wundert warum ein Symbol nicht mehr am gewohnten Ort zu finden ist. Gestern war es ja noch da… Ich habe den Fehler gemacht eine Taste mit einer Funktion zu belegen die die laufende Trackaufzeichnung unterbricht. Es fehlte nach der Wanderung die Hälfte des Tracks, da muss ich wohl unterwegs unabsichtlich die Taste betätigt haben.
Die Menüführung wurde generell im Vergleich zu älteren Geräten völlig überarbeitet und wirkt stimmiger und ist intuitiver zu bedienen.

Das Gerät erkennt automatisch die Haltung im Hoch- oder Querformat. Das war für mich eher hinderlich da in Bewegung das Display immer wieder falsch ausgerichtet war. Kann man aber in den Einstellungen deaktivieren und auf Hochformat oder Querformat fixieren.

Garmin Oregon 700 – GPS Empfang

Eine Ortung nach dem Einschalten des Gerätes liegt normalerweise unter 30 Sekunden. Gut so. „Hotfix“ nennt das Garmin. Auch zwischen steilen Felswänden wo es zu Reflexionen des Signals kommen kann und weniger Satelliten empfangen werden wie beim Test im Hochlantsch Klettersteig gab sich das Oregon 700 keine Blöße und lieferte eine genaue Positionierung auf meist mindestens 5 Meter genau. Sicher nicht schaden kann es dabei, dass das Oregon 700 auch schon die russischen GLONASS Satelliten verarbeiten kann. Damit fliegen rund doppelt soviele verwertbare Satelliten herum von denen das Oregon zumindest vier davon empfangen will für eine Positionsbestimmung. Mit anderen Worten: statt rund 30 stehen ca. 60 Satelliten am Himmel zur Verfügung. Im Normalfall wirkt sich das nicht aus, aber gerade in den Häuserschluchten in der Großstadt oder zwischen Felsen bei einer Bergtour könnte das mal nützlich sein.

WAAS/EGNOS ist natürlich wie bei anderen Outdoor-Navis aktivierbar, obwohl ich diese Funktion argumentierbar für einen überflüssigen Stromfresser halte. Die Funktion für Wegpunktmittelung ist vorhanden, wichtig wenn z.B. bei schlechtem GPS-Empfang ein Geocache versteckt wird.

Stromversorgung

Versorgt wird das 700er mit zwei AA-Akkus oder Batterien. Der erste Eindruck war gut, nach einem Tag Permanentbetrieb im Auto und Gelände stand die Akkustandsmarke bei 50%. Eine Neuheit ist, dass das Display völlig abgeschaltet werden kann (automatisch oder per Hand) um Energie zu sparen. Sinnvoll wenn das Oregon lediglich im Rucksack die Wanderung aufzeichnen soll.
Neu ist auch, dass Akkus direkt über das USB-KabelimGerät geladen werden können. Praktisch für unterwegs da ein zusätzliches Ladegerät damit entfällt. Zumindest wenn man das Akkupack von Garmin verwendet. Mit einem kleinen Kniff kann man aber offensichtlich auch normale, handelsübliche Akkus laden.

Trackaufzeichnung

Unter der Vielzahl an Funktionen ein Beispiel, das im Gelände vielleicht einmal nützlich sein kann:

Tracks lassen sich sehr einfach auf der Karte aus- und einblenden und auch farblich unterschiedlich darstellen. Die Trackaufzeichnung kann man auch automatisch bei Pausen unterbrechen lassen. Damit sieht der Track am Ort einer einstündigen Jausenpause nicht mehr aus wie ein zerrupftes Wollknäuel.

Garmin Oregon 700 – Live Geocaching

Laut Garmin gibt es keine Einschränkung bezüglich Maximalzahl an gespeicherten Geocaches. Die 1500 die ich auf das Garmin Oregon 700 kopiert habe hat es anstandslos erkannt.
Genial sind die Filterfunktionen für Geocaches am Gerät: Alle offenen Traditionals die man noch nicht gefunden hat, aber nur jene mit hoher Bewertung in anspruchsvollem Gelände? Kein Problem. Die Darstellung am Gerät ist gut und übersichtlich.

Übrigens kann man das Garmin Oregon 700 auch mit einem Smartphone verbinden und somit unterwegs Geocaches am Oregon aktualisieren. Das Ganze nennt sich „Live Geocaching“.

Fazit zum Garmin Oregon 700

Das neue Flaggschiff der Outdoor-GPS-Serie kann ich uneingeschränkt empfehlen. Die Ortung ist schnell und auch unter schlechten Empfangsbedingungen gut, das Display auch in grellem direktem Sonnenlicht gut lesbar. Akkus bzw. Batterien halten zumindest eine Tagestour locker durch und dank Stromsparfunktionen auch deutlich länger.

Die Oberfläche lässt sich wie bei keinem anderen Gerät von Garmin anpassen, womit aber vielleicht der Eine oder Andere ein wenig gefordert sein könnte.

(Tester: Christoph E.)

Preis und Verfügbarkeit

Produkt: Garmin Oregon 700
Produkt: Garmin Oregon 750 (inkl. Kamera und Akkupack)

Top-Angebot: Garmin Oregon 700 inkl. Topo TransAlpin Karte

Garmin Kartenmaterial

Garmin Topo TransAlpin für Österreich
Garmin Topo Deutschland v8

Praktisches Zubehör

Garmin Akkupack (kann im Gerät geladen werden)
Garmin Fahrradhalterung für Oregon 600 und 700

Bei einem Garmin Kartenupdate kommen immer wieder Fragen und Unklarheiten auf, dabei ist es am zweiten Blick gar nicht so kompliziert:
Im Prinzip gibt es drei Möglichkeiten, ein Garmin-Straßengerät (Nüvi) mit neuen Karten aufzurüsten.

1.) Straßenkarte auf vorbespielter Speicherkarte (einfachste Lösung)
2.) Straßenkarte als Lifetime-Abo
3.) Neues Gerät (kein Scherz, weiter unten die Erklärung)

Sehen wir uns die Möglichkeiten im Detail an:

1. Vorbespielte Speicherkarte

Diese Version ist für alle Personen gedacht, die eine schnelle und unkomplizierte Updatemöglichkeit suchen. Einfach die vorbespielte Speicherkarte aus der Verpackung nehmen, in das Navi stecken, fertig. Keine komplizierte Überspielung, Aktivierung oder Registrierung notwendig.

Die Speicherkarten werden übrigens mit microSD/SD-Adapter ausgeliefert und können somit in jedem Gerät verwendet werden.

Aktuelle Version: Zum Produkt

2. Lifetime-Update

Wenn dein Gerät noch über kein Lifetime-Update verfügt, kannst du es direkt bei Garmin online registrieren bzw. erwerben. Ab dann kannst du bis zu viermal pro Jahr von der Garmin-Homepage die neuesten Karten auf dein Gerät herunterladen und zwar so lange, wie du dein Gerät hast. Du zahlst einmalig für den Freischaltcode und brauchst dir die nächsten Jahre keine Gedanken mehr über ein Update machen.

Voraussetzung für das Lifetime-Update: Schneller Internetzugang mit unbegrenztem Downloadvolumen (z.B. Festnetz-Internet). Direkt zum Produkt: Garmin Lifetime-Update

3. Neues Gerät kaufen

Klingt im ersten Moment etwas komisch: Wieso soll ich mein funktionierendes Gerät nicht einfach updaten und mir stattdessen ein neues Straßennavi zulegen? Berechtigte Frage, aber die Preise sind in der Zwischenzeit ziemlich gesunken und somit erhält man bereits für rund 100 Euro ein nagelneues Gerät mit Lifetime-Kartenupdate (für immer dabei). Nicht zu vergessen: Auch Garantie ist wieder voll vorhanden. Wenn das derzeitige Gerät schon über 4 Jahre alt ist, sollte man sich das überlegen. Auch die Empfangsleistung und Schnelligkeit bei der Neuberechnung von Routen wurde immer weiter entwickelt. Da die Karten mit immer mehr Details versehen werden, benötigt das Gerät auch mehr Rechenleistung. Ältere Geräte brauchen mit der Berechnung der Route somit immer länger.

Übersicht: Garmin Straßennavigation

Der Garmin eTrex Touch 35 ist das neue Familien-Navigationsgerät. Von Outdoor-Aktivitäten bis zu Abenteuern in den Bergen ist es ideal für alle, die gerne in freier Natur unterwegs sind: Freizeitradler, Wanderer, Geocacher, Bergwanderer u.v.m. .

Der eTrex gehört bereits seit 15 Jahren zu den beliebtesten und erfolgreichsten Freizeit-GPS-Serien der Welt. Das neueste Mitglied der Familie ist der eTrex Touch 35, der jetzt noch einfacher und intutitiver in der Bedienung ist. Durch den zusätzlichen Höhenmesser eignet er sich auch für Aktivitäten in den Bergen wie Bergsteigen und Mountainbiken. Die TopoActive Karte Europa ist bereits vorinstalliert, ebenso wie Aktivitätsprofile, die für verschiedene Freizeitaktivitäten optimiert sind. Auch nicht zu vergessen sind die 250.000 Geocaches, mit denen du im Freien endlosen Spaß haben wirst. Smartphone Benachrichtigungen werden direkt vom Smartphone an das Gerät gesendet, damit du unterwegs immer auf dem Laufenden bist. Eine Fahrradhalterung ist im Lieferumfang enthalten, sodass du sofort loslegen  kannst. Zögere also nicht länger, sondern mache dich mit deiner Familie auf den Weg! Der neue eTrex steht dir bei jedem Schritt zur Seite.

Benutzerfreundliches Outdoor GPS

  • Für mehrere Aktivitäten optimiert – einfach auswählen und loslegen!
  • Vorinstalliert mit Garmin TopoActive Europe-Karten
  • Fahrradhalterung im Lieferumfang enthalten
  • 2,6 Zoll großer, heller, kapazitiver Farb-Touchscreen
  • Barometrischer Höhenmesser und 3-Achsen-Kompass mit Neigungskorrektur
  • Herunterladen von Freizeitstrecken und Routen für die Navigation
  • Papierloses Geocaching mit 250.000 vorinstallierten Caches
  • ANT+-Sensor-Unterstützung und Smartphone-Benachrichtigungen

Papierloses Geocaching

Mit papierlosen Geocaching-Anweisungen, Bewertungen sowie Logs kürzlicher Caches, die direkt auf dem Gerät gespeichert werden, vereinfacht der eTrex Touch das Geocaching für alle. Ausgedruckt werden muss nichts mehr.

Ein im Garmin eTrex Touch 35 integrierter elektronischer Kompass zeigt die Richtung zum Ziel auch dann an, wenn man still steht. Das ist sehr nützlich, wenn man zwischendurch eine Pause einlegt und die Karte trotzdem richtig gedreht bleibt.

Wer bisher nur wenig Erfahrung mit Geocaching hat, findet auf dem eTrex Touch 250.000 großartige Geocaches, die für Anfänger geeignet sind.

Adventures finden und mit anderen teilen

Du wießt noch nicht, wo es hingehen soll? Suche bei Garmin Connect oder Garmin Adventures nach empfohlenen Adventures, und sieh dir Routen und Geocaches an, die andere abgeschlossen haben. Lade sie dann auf den eTrex Touch herunter und schon bist du bereit für das nächstes Abenteuer. Du kannst aber auch eine ganz neue Route erstellen und anpassen und auf das Gerät herunterladen.

Möchtest du ein kürzlich erlebtes Abenteuer speichern und nachverfolgen? Der eTrex Touch zeichnet den Streckenverlauf auf, damit du deine Routen auf Garmin Connect oder Garmin Adventures hochladen und jederzeit nachverfolgen kannst. Die Nutzung von Garmin Connect und Garmin Adventures ist übrigens kostenlos, und du kannst deine Abenteuer mit Freunden und Familie teilen.

Versionen und Preise

Der eTrex Touch 25 verfügt über keinen magnetischen Kompass und kann die Richtung somit nicht am Stand bzw. nur in Bewegung anzeigen!

Garmin Kartenmaterial

Garmin Topo TransAlpin für Österreich
Garmin Topo Deutschland v8

Praktisches Zubehör

Garmin Fahrradhalterung für eTrex Touch Modelle

Willst du mehr über verschiedene GPS-Geräte erfahren? Hier unsere Kaufberatung: Zur GPS-Kaufberatung

Update: Die neueste Karte ist die Garmin Topo TransAlpin mit erweiterter Fläche

Die Garmin Topo Österreich V4 Pro ist der ideale Begleiter für alle Outdoor Begeisterten, aber auch Touristen aus aller Welt, die Österreich entdecken wollen. Die topografische Karte im Basismaßstab 1.50.000 eignet sich zur Outdoor Navigation unterwegs sowie mit der kostenlosen Planungs – Software BaseCamp am Computer. Sie lässt sich am PC oder Mac ohne Installation direkt und sekundenschnell von der microSD-Karte nutzen. Neben umfangreichem, detailliertem Kartenmaterial mit 70.000 km Straßen- und Wanderwegen bietet sie die bewährten ActiveRouting Funktionen. Beim ActiveRouting gibt der Nutzer nicht nur an wohin, sondern auch wie er dorthin möchte (z. B Wandern, Bergsteigen, Mountainbike etc. ). Auf Basis dieser Information werden entsprechende Routenvorschläge erstellt.

ActiveRouting

ActiveRouting zeigt individuelle Routenvorschläge optimiert für deine Freizeitaktivitäten und das auf mehr als 70.000 km Rad- & und Wanderwegen.

BaseCamp

Die intuitive Planungssoftware ermöglicht eine komfortable Routenplanung, Tourenauswertung und das Geotagging von Fotos. Einfaches Übertragen von Karten, Wegpunkten, Tracks & Routen.

Einlegen und los geht‘s!

MicroSD/SD-Karte zur einfachen Nutzung am PC/ MAC oder Garmin GPS Gerät – ohne Installation oder Freischaltung. Die Karte kann in jedes Garmin-Gerät eingelegt werden. Registrierung ist nicht notwendig.

Über 185.000 POIs

Über 185.000 suchbare POIs wie Ausflugsziele, Informationszentren, Restaurants, Hotels u. v. m.

Mit welchem Gerät ist die Karte kompatibel?

Mit jedem Garmin Outdoor GPS Gerät mit microSD/SD-Slot. Darunter fallen die Modelle Oregon, Dakota, Montana, eTrex, Colorado, etc.
Die Verwendung in Straßennavigationsgeräten der Nüvi-Serie ist NICHT möglich.

Hier kommst du direkt zum Produkt: Garmin Topo TransAlpin für Österreich

Buchtipp: BaseCamp Routenplanung am PC

BaseCamp Handbuch – Routenplanung am PC

Wenn ein Gerät in der Garantiezeit defekt wird, kümmert sich ein Technik-Team in München um die schnelle Reparatur bzw. einen Austausch. Es kommen übrigens alle Geräte aus Deutschland und Österreich nach München.

Für Österreicher gibt es aber eine eigene Adresse im Inland, damit man nicht das teure Porto nach Deutschland bezahlen muss.

Garmin defekt – was tun?

Die Vorgehensweise ist mittlerweile denkbar einfach. Der Reparatur- bzw. Garmin Garantie Fall kann direkt über ein Online-Formular bei Garmin gemeldet werden.
Link: Zum Formular

Klick‘ dich nun durch das Onlineformular:
1.) in Deutschland oder Österreich
2.) Gerät
3.) keine Funktion (oder eben der Fehler)
4.) Nein
5.) Ja

Danach die Felder ausfüllen und du erhältst innerhalb kürzester Zeit ein PDF-Formular sowie die Adresse per Mail zugeschickt.

Das PDF-Formular druckst du aus und legst es der Sendung bei. Bitte denke daran, das GPS-Gerät sicher und gut gepolstert zu verpacken.

Das war’s schon. Innerhalb weniger Werktage erhältst du eine Nachricht aus der Serviceabteilung.

Garmin Service Telefonnummer

Du willst lieber mit einem Techniker von Garmin sprechen?

  • Garmin Hotline für Österreich: 0820 220 230
  • Garmin Hotline für Deutschland: 089 85 83 64 880

Beide Nummern sind von Mo-Fr jeweils von 09:30 bis 18:00 erreichbar.

 

Wie die moderne Schatzsuche funktioniert, wie man dabei Denksport, Kreativität und Abenteuer familienfreundlich verbindet und welche Ausrüstung neben einem GPS-Gerät nötig ist, weiß dieses Praxishandbuch vom Geocaching-Profi. Es hilft Neulingen beim Einstieg ins Hobby und zeigt Fortgeschrittenen, wie sie einen eigenen Cache legen. Anschaulich, mit praktischen Checklisten und Rätselhilfen.

Das Buch ist zwar schon 2014 erschienen, aber die Themen rund um Geocaching sind topaktuell. Für den Einstieg absolut zu empfehlen.

Zum Buch: Geocaching – bestes Praxiswissen vom Profi