Praxistest: Oregon 600
Das neue Outdoor-Flaggschiff von GARMIN, das OREGON 600 hatte Gelegenheit sich im rauen Gelände zu bewähren. Zeit für ein erstes Resümee.
Dass ein modernes GPS-Gerät hinreichend genau und schnell die Position anzeigen soll setze ich mal voraus. Spannender für mich war schon eher die Frage nach der Ablesbarkeit des Touch-Displays bei direktem Sonnenlicht. Das gute alte Tastenmodel 60CSX von Garmin das eine hervorragende Ablesbarkeit hatte dient dabei als Messlatte.
Die Verpackung und Zubehör des OREGON 600 ist wie üblich bei Garmin etwas spartanisch. Ein handelsübliches USB-Kabel zum Verbinden des OREGON mit dem PC oder MAC, eine Kurzanleitung und Gott sei Dank auch eine Gürtelhalterung mit Karabiner. Übrigens die gleiche wie für das GPSmap 62 oder Dakota und eTrex-Geräte. „Spartanisch“ bedeutet aber nicht unbedingt „schlecht“. Warum für Zubehör zahlen das man vielleicht nicht benötigt?
Eines braucht das OREGON aber in jedem Fall zusätzlich – eine vernünftige TOPO-Karte. Zum Testen wurde umgehend die TOPO Österreich V3 in den vorhandenen microSD-Kartenslot gesteckt, zwei vollgeladene AA-Akkus dazu, Gürtelclip dran und ab ins Gelände ohne großartige weitere Vorbereitung, ab ins Grazer Bergland.
Straßenrouting ist natürlich wie auch bei andern Outdoor-Geräten von GARMIN weiter an Bord und funktioniert anstandslos. Abbiegeanweisungen per (deaktivierbarem) Piepston, Text und Pfeilen.
![]() Hauptseite des OREGON 600 (vom Benutzer anpassbar) |
![]() TOPO Österreich V3 mit eingeblendeten Datenfeldern |



